Wir fördern Forschung zur Psychobiologie.
Die Hans-Lungwitz-Stiftung unterstützt wissenschaftliche Arbeiten, die das Werk von Hans Lungwitz weiterdenken: in Philosophie, Psychologie, Psychotherapie, Neurokognition, Wissenschaftstheorie und Linguistik.
Was wir fördern.
Förderung der von Hans Lungwitz begründeten Lehre der Psychobiologie sowie der auf dieser wissenschaftlichen Grundlage entwickelten Kognitiven Psychotherapie (Psychobiologische Analyse, Erkenntnistherapie).
Da die Psychobiologie als umfassende biologische Anthropologie in allen Wissensbereichen anwendbar ist, kommen Forschungsarbeiten aus allen Wissenschaftsgebieten in Betracht.
Förderfähig sind drei Arten von Arbeiten.
- 01
Direkter Bezug
Wissenschaftliche Arbeiten, die direkt auf der Psychobiologie basieren.
- 02
Gleichberechtigte Nutzung
Arbeiten, welche die Psychobiologie gleichberechtigt neben anderen Theorien nutzen.
- 03
Kritische Auseinandersetzung
Arbeiten, die sich kritisch mit der Psychobiologie auseinandersetzen.
Eine reine Erwähnung bzw. das ausschließliche Zitieren von Lungwitz ist als Kriterium für eine Förderung nicht ausreichend. Stipendiaten sollten grundlegendes Verständnis der Psychobiologie mitbringen.
In drei Schritten.
- 1
Förderkriterien prüfen
Lies die Vergabekriterien (§ 2) und prüfe, ob dein Forschungsvorhaben einen der drei Bezüge zur Psychobiologie hat.
- 2
Exposé verfassen
Schreibe ein Exposé mit Ziel, Methodik, Zeitplan und Bezug zur Psychobiologie. Stipendiaten sollten grundlegendes Verständnis der Psychobiologie mitbringen.
- 3
Antrag per E-Mail einreichen
Sende den Antrag mit Exposé an e-mail@lungwitz-foundation.de. Ein Vertrag regelt anschließend Ziele, Höhe und Dauer der Förderung.
Anträge per E-Mail an e-mail@lungwitz-foundation.de.
Bisher geförderte Projekte.
Eine Auswahl der von der Stiftung geförderten Forschungsarbeiten, Workshops und Publikationen seit 1999.
- 2018
Buch „Präsenztherapie“, Herausgeber Karsten Wolf, Fengli Lan und Friedrich Wallner (Thieme Verlag).
- 2017
Friedrich Hausen: „Philosophie der Psychobiologie“ (erschienen 2020, Verlag Traugott Bautz).
- 2011
Christian Groß: Masterarbeit „Psychotrope Theorie · Thesen zur Philosophie des Geistes zwischen Naturalismus, Relativismus und Panpsychismus“.
- 2010
Bücher „Gefühlsstrukturen und neuronale Grundlagen bipolarer Störungen“ und „Die Psychobiologie der Sprache“ (Thieme Verlag).
- 2009
Wissenschaftliches Seminar „Gefühlsstrukturen und neuronale Grundlagen bipolarer Störungen“.
- 2006
Prof. Dr. Sabine Windmann (Universität Frankfurt): funktionelle Prüfungen des orbitofrontalen Kortex.
- 2005
Workshop „Wirkfaktoren kognitiver Psychotherapien“ mit Teilnehmern aus Psychologie und Neurowissenschaften.
- 2004
PD Dr. Martina Piefke (RWTH Aachen): kortikale Repräsentationen emotionaler Verarbeitung. Prof. Andreas K. Engel (Hamburg-Eppendorf): Aufmerksamkeitseffekte. Buch „Gefühl und Gefühlsausdruck“ (Thieme Verlag).
- 2003
„EU Advanced Course in Computational Neuroscience“ (Portugal). Dr. med. Reinhold Becker: „Die Psychobiologie von Hans Lungwitz (1881 bis 1967)“.
- 2002
Prof. Dr. Klaus Obermayer (TU Berlin): Organisation des „International Neuroscience Summit 2002“. Dr. Wolf: Vorstellung von Forschungsergebnissen beim Psychiatrie-Weltkongress in Yokohama. Workshop „Gefühl und Gefühlsausdruck“.
- 2001
Dr. med. Karsten Wolf (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf): „Die funktionale Bedeutung der Gefühle Ekel und Verachtung“.
- 2000
Dr. Dominik Groß (Universität Würzburg): Forschungsprojekt „Hans Lungwitz“ mit drei Promotionsthemen.
- 1999
Prof. Dr. med. Machleidt (Medizinische Hochschule Hannover): Druckkostenzuschuss zu „Schizophrenie · eine affektive Erkrankung“.